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Um 6.30 Uhr sind wir am nächsten Morgen wach. Die Zeitumstellung macht
uns doch ein paar Probleme. Abends ist man sehr zeitig müde, morgens
wacht man mit den Tieren auf.
Nach dem Frühstück geht es mit dem Boot zum Angeln. Als Köder stehen
kleine Rindfleischwürfel zur Verfügung. Jeder erhält eine Angel, und
schon kann es losgehen.
Angel auswerfen, bis 3 zählen, und nachsehen. Der Köder ist komplett
abgefressen. Kaum zu glauben. Glück muss man schon etwas haben, um einen
Treffer zu landen.
Meine Frau und ich, wir beide haben es nicht.
Nach etwa 1 Stunde, geht es zurück zum Camp. Unsere Sachen wieder in das
Boot bringen, danach zurück zum Bus.
Die Fahrt zur Hacienda, in Richtung Norden, dauert ungefähr 1 Stunde.
Unterwegs halten wir an einem Straßenimbiss an. Eine Art Fladenbrot wird
überall angeboten, und wir erfahren, dass dieses Brot aus der
Yuccawurzel hergestellt wird. Geschmacklich in Richtung Knäckebrot
zuzuordnen. Dazu ein Stück Rindfleisch vom Grill. Sehr lecker!
Die Hacienda liegt etwas abseits der Strasse nach Maturin. Eingebettet
unter vielen Bäumen liegen sehr schöne Häuser, und ebenso schön sind die
Unterkünfte von innen.
Freilaufende Schildkröten, Meerschweinchen, Papageien, ein Wasserbecken
mit Krokodilen und Schildkröten runden das Bild als "Perfekt" ab.
Das Essen, Trinken sind sehr gut.
Eine überdachte Hütte mit vielen Hängematten, machen die Zeit nach dem
Essen traumhaft schön.
Als am späten Nachmittag ein Reitausflug ansteht, zögern wir zunächst.
Doch das Sprichwort sagt: Mitgehangen, mitgefangen. Zumindest für den 1.
Teil des Ausfluges, danach kann man auf einen
Bulldog mit Anhänger umsatteln.
Das machen wir dann auch, nicht weil die Pferde so wild sind, sondern
weil uns der Allerwerteste weh tut. Die Pferde waren super abgerichtet.
Bestens organisiert.
Die Landschaft erinnert uns sehr stark an Norddeutschland, flach, am
Horizont kann man erkennen wer am Wochenende zu Besuch kommt. Sehr
schnell vergisst man, dass im Gras auch Schlangen unterwegs sind.
Ein Abendessen mit gegrillten Rindersteaks runden diesen Tag ab. Nicht
ganz so voll gepackt mit Ereignissen, aber dennoch wunderschön.
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