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Die Landschaft links und rechts am Fluss lässt sich mit der in Thailand vergleichen. Dort hatten wir auch auch Fahrt mit ähnlichen Booten hin zu den schwimmenden Camps.

Aber so üppig wie hier war es dort nicht.
Es geht vorbei an einheimischen Siedlungen, deren Hütten sehr schlicht sind. Hängematte reicht offensichtlich. Affen auf den Bäumen, die man bei diesem hellen Licht nur schwer ausmachen kann, geschweige denn fotografieren und ein paar Vögel sind alles was man an Tieren sieht. Stopp, Schildkröten, die es aus dem Wasser in die Sonne zieht kann man ebenfalls sehen.

Das Camp erreichen wir gegen halb vier, und nach fast 12 Stunden sind wir froh angekommen zu sein. Wir erhalten unseren obligatorischen Begrüßungsdrink, mit Eiswürfel und danach unsere Zimmerschlüssel. Anschließend ist Mittagessen mit Linsensuppe und Rindfleisch angesagt. Getränke sind, außer alkoholische, kostenlos.

Danach bleibt kurz Zeit sich im Zimmer umzusehen und unser Moskitonetz anzubringen.
Wie schon erwähnt, es gab genügend krabbelndes und fliegendes Getier.
Um 5 sind wir zu einer Bootsfahrt aufgebrochen, Sonnenuntergang, Tiere, Krokodile und Moskitos inbegriffen. Lange Kleidung, obwohl dies bei 35°C sehr schwer fällt gehören dazu als ein absolutes Muss. Moskitospray nicht vergessen und der besagte Regenschutz. Denn es regnet ohne Voranmeldung.
Das der Sonnenuntergang nicht so ist wie man ihn sich vorstellt, kann man keinem ankreiden. Dennoch gestaltet sich der Ausflug als unvergesslich.
Woher unser Bootsfahrer das Krokodil plötzlich hergeholt hat, weiß wohl nur er allein. Das beim Anlegen im Schilf die Stechmücken zu Hunderten unterwegs waren, war nur zu ahnen. Durch die Jeanshose haben sie gestochen- Biester.





Als wir später zurückfahren, es ist stockfinstere Nacht, leuchtet unser Fahrer mit einem Strahler das Ufer links und rechts ab, während er mit der 2. Hand das Boot lenkt. Es ist jedem ein Rätsel geblieben, wie man bei der Geschwindigkeit und Dunkelheit eine Schlange auf dem mit Laub bedeckten Bäumen erkennen kann. Er konnte es.

Ein Abendessen und eine tolle Gesprächsrunde beenden diesen ersten, sehr anstrengenden Tag unserer Rundreise. Morgen, nach dem Frühstück werden wir Piranhas angeln.
Ob unsere Gruppe etwas gefangen hat?

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