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Fahrt von Pattaya zum Treffpunkt in
Bangkok
Wieder sind wir zunächst allein. Keiner fährt
von Pattaya nach Bangkok. Zumindest nicht wenn wir fahren. Daran haben
wir uns bereits gewöhnt. Überpünktlich steht das Taxi vor dem Hotel,
inklusive Begleitservice. Wieder perfekt.
Ohne Umwege erreichen wir das Hotel. Menam
Riverside, 3 Sterne, für eine Nacht reicht es völlig. Wohl gemerkt
Landeskategorie. Es liegt direkt am Fluss. Von hier aus wollen wir,
nachdem wir eingecheckt haben, in die Stadt starten. Es ist bereits
13.30 Uhr, eigentlich zu spät, wir brechen trotzdem auf. Im Gepäck haben
wir den Foto, 2 Stadtpläne, etwas Geld und etwas Wasser.
Am Hotel befindet sich eine eigene Bootanlegestation, da dies aber erst
in 1 Stunde fährt, laufen wir 500m zur Anlegestelle "Wat Rajsingkorn". Besser
man schreibt sich das auf, noch besser, man macht ein Foto. Wer weiß wie
wir zurückkommen und vor allem wann.
Es gibt 3 Bootslinien, nach Farben sortiert, sie wechseln zwischen
beiden Uferseiten. Gut merken wo man herkommt! Auf dem Boot die nächste
"Überraschung" Halten sie immer Platz frei für Mönche.
Machen wir auch. Ist genügend Platz auf dem Boot, zumindest wenn man von
der letzten Anliegstelle startet. Später wird es schnell voller.
Aber dann, nachdem ich etwas böse geworden bin, haben wir doch noch eine
schöne Tempelanlage zu sehen bekommen. Inklusive der betenden Mönche.
War ein Erlebnis der besonderen Art. Mit Respekt und Achtung haben wir
uns danach wieder "hinausgeschlichen". Tief beeindruckt.
20 Minuten hatten wir Zeit, der Tuk-Tuk Fahrer
wartete außerhalb. Zumindest dachten wir dies. Doch, weitgefehlt. Er
hatte uns im Stich gelassen, mitten in Bangkok. Aber es gibt ja hunderte
"Taxis".
Und
nun kommen die Stadtpläne ins Spiel. Gut das wir die jetzt haben. Also,
aufschlagen und nachschauen wo wir sind. Das schöne an Thailand,
Straßennamen zweisprachig. Nach Orientierung im Gewühl stellen wir fest,
500m bis zur nächsten Bootsanlegestelle. Glück gehabt.
Etwa 10 Minuten später erreichen wir die Rama VIII Bridge. Erleichtert.
Wir werden gefragt wo wir aussteigen wollen, der Königspalast ist das
Ziel. Man sollte aufpassen das man an der Anlegestelle schnell aus dem
Boot herauskommt, ist man zu langsam, fährt man eine Station weiter. Und
auch die Seite ist wichtig auf der es raus geht. In Fahrtrichtung rechts
geht's raus. Das Anlegemanöver ist ein Erlebnis für sich, pfeifen,
zurück, pfeifen, vor- fertig. Alle aussteigen.
Die
Fahrt kostet umgerechnet etwa 15 Cent- pro Person.
Danach geht es durch eine Menschenmenge an
Garküchen vorbei zum Königspalast. Wir entscheiden vorher etwas zu
Essen. Bei der Hitze! Aber ohne geht auch nicht.
Als wir fertig sind mit essen, spricht uns jemand an, ob er uns die
Stadt zeigen darf. Wir lehnen ab, laufen weiter in Richtung Palast. Doch
wir dürfen nicht mehr hinein, es ist schon fast halb vier am Nachmittag.
Zu spät. 15.30 Uhr ist hier Ende. Der nette Mann der jetzt ins Spiel
kommt, rät uns mit einem Tuk-Tuk eine Stadtrundfahrt zu machen. Er malt
uns im Stadtplan herum, wo und wohin, wir sind dankbar.
Er selbst ist der Meinung eine Art Berater für Urlauber zu sein. Wir
können es glauben oder lassen.
Das Tuk-Tuk kommt auch schon gefahren. Er erklärt dem Fahrer was und
wohin. Wir steigen ein. Typisch Urlauber! In 2 Stunden soll es sich als
"Lottogewinn" erweisen zwei Stadtpläne dabei zu haben.
Von Tuk-Tuk's und Tankgutscheinen und
Chinatown
Wir steigen also ein, Tuk-Tuk, und los geht's.
Bereits nach der 2 Kreuzung haben wir die Orientierung verloren. Meine
Frau meint später, sie hätte gewusst wo wir sind, ausgerechnet sie.
Als erstes ging es in eine Tempelanlage mitten in der Stadt. Wir sind
ganz alleine. Beeindruckend.
Als wir wieder hinausgehen wollen, kommt ein junger Mann auf uns zu.
Woher wir kommen? Deutschland.
Kennt er. Er ist Fan vom VFB Stuttgart. Warum nicht Bayern München
wollen wir wissen. Er wäre früher mal Fan davon gewesen. Sie an.
Am Ausgang wartet unser Tuk-Tuk Fahrer. Es
geht weiter. Aha, jetzt wissen wir auch warum die Fahrt so günstig sein
soll. Zu einem Juwelier bringt er uns, wir sollen nur schauen.
Klar! 3 Geschäfte= 3 Tankgutscheine.
Wie? Das haben Sie auch erlebt. Aber das passiert doch immer nur den
anderen.
Wie viele Geschäfte haben Sie besucht?
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