Indonesien
Marokko
Singapur
Thailand
Anreise
Rundreise
Bangkok
Sommerpalais
Wat Panan Choeng
Brücke am Kwai
Zugfahrt am Kwai
Pattaya
Pattaya Musik
Venezuela
Auswärtiges Amt
Bahn.de
Neckermann Reisen
Isla Margarita
L'Tur
Templates Easy
Kfz-Kratzer
Farbträume-Art
Linktausch.at
Life Sciences
Luxusreiseangebote suchen
Impfungen
Geld
Reiseschecks
Telefonnummern
Medikamente
Sonnencreme
Flugtickets
Bahntickets
Kugelschreiber
Fotoapparat
Zeitung abbestellt
|
Das Hotel, so scheint es, liegt mitten in der Stadt. Merriott Resort.
Die Koffer trägt uns das Personal in die Empfangshalle- gehört zum
Service- sehr schön.
Die Dame an der Rezeption begrüßt uns auf das Herzlichste. Erster Eindruck: sehr sehr nettes Personal.
Eine Mitteilung des Reiseveranstalters liegt auch schon bereit. Um 17.00
Uhr möchten wir uns hier unten an der Rezeption einfinden- das Begrüßungsgespräch.
Sas Gepäck wird uns nach oben auf das Zimmer getragen, es liegt zur
Straßenseite. Man führt uns hinein, zeigt uns die Räumlichkeit und das
Bad. Es ist wunderschön. Balkon zum Garten haben wir auch, ein sehr
schöner Blick in einen mit Palmen gesäumten Innenbereich. Als die
Zimmertür von außen geschlossen wird, lassen wir uns auf die Betten
fallen. Wir sind angekommen.
Gegen 17.00 Uhr finden wir uns in der Hotelhalle ein. Ein sehr netter Mitarbeiter des Reiseveranstalters
begrüßt uns. Nett und humorvoll ist er. Ein paar Tipps zum Land, zum
Essen usw. gibt es von ihm.
Der beste Tipps kommt zum Thema Bier. "Bitte trinken sie das Bier
langsam, sehr langsam. Es wird nämlich eiskalt serviert. Trinken Sie zu
schnell, bringen sie einen Tag auf der Toilette zu".
Wer will das schon.
Ansonsten könne man alles essen, nach Belieben". Selbst Eis!
Wir werden uns die nächsten 14 Tage daran halten und vorweg, es hat geholfen.
Hängt damit zusammen, dass der Körper sich tagsüber aufheizt. Darauf
schnell ein kaltes Bier oder dergleichen und es ist passiert.
Na bitte. Alles ist einfach. Keine Probleme zu erwarten was will man mehr.
Am Sonntag, wir haben die kleine Thailand- Rundreise im Programm- werden
wir 10.00Uhr abgeholt. Es geht nach Bangkok.
Bis dahin sind es noch ein paar Tage. Und wir
sollen auf jeden Fall das Rockfestival besuchen. Es findet einmal im
Jahr in Pattaya statt. Es soll sprichwörtlich die Hölle los sein. Wir
gehen auf jeden Fall hin.
Unser freundlicher Herr verabschiedet sich, wir bleiben zurück, voller Erwartungen.
Die erste Erwartung rückt näher, wir beide
bekommen Hunger. Garküche oder Restaurant? Die Entscheidung fällt auf
Letzteres. Die schlechtere Wahl wie wir später merken.
Nein, wir nennen keine Namen, auch nicht die von Restaurants, auch wenn
Sie als Besucher dieser Webseite vielleicht darauf warten. Aber dieses
Restaurant war nichts! Und es war kein Einheimisches.
Danach sind wir fertig, am Ende. Es ist 22.30 Uhr.
Wir sind müde und wollen nur noch schlafen. Ist doch anstrengend.
Wir fallen zum 2. Mal ins Bett und wachen am nächsten Mittag wieder auf.
Frühstückszeit ist definitiv vorbei. Also Frühstück außer Haus.
Um die Ecke gibt es einen Misch- Masch aus Deutsch- Italienisch und
Thailändische Küche. Schmeckt nicht schlecht. Ach ja, der Preis,
umgerechnet etwa €3.-
Am nächsten Tag fällt die Entscheidung auf
Garküche. Deutlich besser. Nicht nur vom Preis.
Wir hätten gerne Suppe, mit viel Scharf und Hühnchenfleisch. Das Essen
wird zügig serviert und es schmeckt lecker. Das Problem ist eigentlich
lediglich, dass immer noch 30°C sind und die Suppe ihr übriges dazu tut.
PS: Wir haben Übernachtung mit Frühstück gebucht. Reicht völlig. Bei den
Temperaturen braucht man tagsüber nichts.
Außer, rein theoretisch muss man hier 3 mal täglich duschen. Aber das
ändert eigentlich nichts. Sobald man ins Freie zurückkommt, ist alles
Duschen umsonst gewesen.
Aber man kann ja in den Pool springen. Baden
im Meer ist in Pattaya nicht so das Erlebnis. Ist nicht gerade das, was
man sich unter Traumstrand vorstellt. Vielleicht in Jomtien, aber wir
kommen da in all den Tagen nicht hin.
Obwohl dies recht einfach ist. Taxi gibt es genügend. Einfach Hand
raushalten und schon hält eines an. wir ziehen allerdings laufen vor.
Zumindest was die Hotelmeile angeht. Kann man bequem zu Fuß erkunden. Im
Prinzip gibt es 2 parallel zueinander verlaufende Hauptstraßen. Eine
verläuft direkt am Strand, Beach- Road die andere (2.Road) ca. 300m
entfernt dazu.
Zwischendrin Gässchen, zum Abkürzen recht gut geeignet.
Einen Übersichtsplan von Pattaya haben wir gefunden unter: www.thaiwaysmagazine.com
Geschäfte gibt es beiderseitig, strandseitig eher Lokale, Goldschmiede, Schneider und Bars.
Bekleidung, Schuhe, Technik usw. gibt's an der parallel dazu
verlaufenden Strasse.
Handeln ist erlaubt, erwünscht, eine Grenze sollte nicht unterschritten
werden. Sonst ist es vorbei mit dem Lächeln.
Zum Thema Schneider. Alle 50m steht ein netter junger Mann mit einem
Katalog und wirbt für das Schneiderhandwerk. Zu dumm, mein neuer Anzug
ist gerade 6 Wochen alt. Mehr als diesen einen brauche ich im Moment
wirklich nicht. Trotzdem jeden Abend das gleiche Prozedere. "Nur
schauen, schöne Sachen, kommen mit". Irgendwie versuche ich zum Besten
zu geben, dass ich nicht noch einen Anzug brauche.
Wir machen einen Handel. Ich schlage ihm vor, dass ich einen Anzug
kaufe, im Gegenzug muss er erraten woher wir kommen. Der junge Mann
lächelt, sein erster Versuch ist "Österreich"? Dieses mal haben wir
gewonnen. Er ist uns nicht böse, muss selbst lachen wir verabschieden
uns bis zum nächsten mal.
Die Gespräche ähneln sich in de nächsten Stunden, irgendwann geben wir auf.
(Am nächsten Abend wissen sie alle wer wir sind)
Es hat funktioniert. Einen Anzug müssen wir nicht mehr kaufen. Aber
unterhalten, dass machen wir trotzdem.
Die Aufbauten zum Rockfestival haben bereits begonnen. Wir sind gespannt.
Am nächsten Tag ist Sonnenbaden am Pool angesagt. Entspannung pur.
Am Nachmittag ein Fußmarsch zum Pratamnak Hügel über Pattaya?
Zum Bergkloster Kao Pra Tamnak
Wir wollen unbedingt dorthin!
Es ist schon recht anstrengend, so ein Marsch auf diesen Berg, vor allem
bei diesen Temperaturen. Verrückt werden Sie denken. Aber andere lieben
es bei - 20°C auf einen Berg zu steigen.
Es soll eine Abkürzung geben, die wir natürlich nicht finden. Also
bleibt nur die Straße. Unterwegs fragen wir einen Taxifahrer nach dem
Weg, der kann unsere Karte aber nicht lesen und fährt danach weiter. Es
wird anstrengender, steiler, wärmer. Dem Gefühl nach sind wir richtig.
Auf halber Strecke kommt uns ein Radfahrer entgegen. Das ist verrückt,
denn es ist schon schwierig den Weg runter zu laufen. (wie wir 1 Stunde
später feststellen)
Der Ausblick entschädigt allerdings für alles.
Buddhas, für jeden Tag einen anderen kann man hier entdecken. Stehend,
Liegend. Beeindruckend.
|