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Das Hotel, so scheint es, liegt mitten in der Stadt. Merriott Resort.
Die Koffer trägt uns das Personal in die Empfangshalle- gehört zum Service- sehr schön.
Die Dame an der Rezeption begrüßt uns auf das Herzlichste. Erster Eindruck: sehr sehr nettes Personal.
Eine Mitteilung des Reiseveranstalters liegt auch schon bereit. Um 17.00 Uhr möchten wir uns hier unten an der Rezeption einfinden- das Begrüßungsgespräch.
Sas Gepäck wird uns nach oben auf das Zimmer getragen, es liegt zur Straßenseite. Man führt uns hinein, zeigt uns die Räumlichkeit und das Bad. Es ist wunderschön. Balkon zum Garten haben wir auch, ein sehr schöner Blick in einen mit Palmen gesäumten Innenbereich. Als die Zimmertür von außen geschlossen wird, lassen wir uns auf die Betten fallen. Wir sind angekommen.

Gegen 17.00 Uhr finden wir uns in der Hotelhalle ein. Ein sehr netter Mitarbeiter des Reiseveranstalters begrüßt uns. Nett und humorvoll ist er. Ein paar Tipps zum Land, zum Essen usw. gibt es von ihm.
Der beste Tipps kommt zum Thema Bier. "Bitte trinken sie das Bier langsam, sehr langsam. Es wird nämlich eiskalt serviert. Trinken Sie zu schnell, bringen sie einen Tag auf der Toilette zu".
Wer will das schon.
Ansonsten könne man alles essen, nach Belieben". Selbst Eis!
Wir werden uns die nächsten 14 Tage daran halten und vorweg, es hat geholfen.
Hängt damit zusammen, dass der Körper sich tagsüber aufheizt. Darauf schnell ein kaltes Bier oder dergleichen und es ist passiert. Na bitte. Alles ist einfach. Keine Probleme zu erwarten was will man mehr.
Am Sonntag, wir haben die kleine Thailand- Rundreise im Programm- werden wir 10.00Uhr abgeholt. Es geht nach Bangkok. Bis dahin sind es noch ein paar Tage. Und wir sollen auf jeden Fall das Rockfestival besuchen. Es findet einmal im Jahr in Pattaya statt. Es soll sprichwörtlich die Hölle los sein. Wir gehen auf jeden Fall hin. Unser freundlicher Herr verabschiedet sich, wir bleiben zurück, voller Erwartungen. Die erste Erwartung rückt näher, wir beide bekommen Hunger. Garküche oder Restaurant? Die Entscheidung fällt auf Letzteres. Die schlechtere Wahl wie wir später merken.
Nein, wir nennen keine Namen, auch nicht die von Restaurants, auch wenn Sie als Besucher dieser Webseite vielleicht darauf warten. Aber dieses Restaurant war nichts! Und es war kein Einheimisches. Danach sind wir fertig, am Ende. Es ist 22.30 Uhr. Wir sind müde und wollen nur noch schlafen. Ist doch anstrengend. Wir fallen zum 2. Mal ins Bett und wachen am nächsten Mittag wieder auf. Frühstückszeit ist definitiv vorbei. Also Frühstück außer Haus.
Um die Ecke gibt es einen Misch- Masch aus Deutsch- Italienisch und Thailändische Küche. Schmeckt nicht schlecht. Ach ja, der Preis, umgerechnet etwa €3.-

Am nächsten Tag fällt die Entscheidung auf Garküche. Deutlich besser. Nicht nur vom Preis.
Wir hätten gerne Suppe, mit viel Scharf und Hühnchenfleisch. Das Essen wird zügig serviert und es schmeckt lecker. Das Problem ist eigentlich lediglich, dass immer noch 30°C sind und die Suppe ihr übriges dazu tut.
PS: Wir haben Übernachtung mit Frühstück gebucht. Reicht völlig. Bei den Temperaturen braucht man tagsüber nichts.
Außer, rein theoretisch muss man hier 3 mal täglich duschen. Aber das ändert eigentlich nichts. Sobald man ins Freie zurückkommt, ist alles Duschen umsonst gewesen.

Aber man kann ja in den Pool springen. Baden im Meer ist in Pattaya nicht so das Erlebnis. Ist nicht gerade das, was man sich unter Traumstrand vorstellt. Vielleicht in Jomtien, aber wir kommen da in all den Tagen nicht hin.


Sonnenuntergang Blick über Pattaya

Obwohl dies recht einfach ist. Taxi gibt es genügend. Einfach Hand raushalten und schon hält eines an. wir ziehen allerdings laufen vor. Zumindest was die Hotelmeile angeht. Kann man bequem zu Fuß erkunden. Im Prinzip gibt es 2 parallel zueinander verlaufende Hauptstraßen. Eine verläuft direkt am Strand, Beach- Road die andere (2.Road) ca. 300m entfernt dazu.
Zwischendrin Gässchen, zum Abkürzen recht gut geeignet. Einen Übersichtsplan von Pattaya haben wir gefunden unter: www.thaiwaysmagazine.com Geschäfte gibt es beiderseitig, strandseitig eher Lokale, Goldschmiede, Schneider und Bars.
Bekleidung, Schuhe, Technik usw. gibt's an der parallel dazu verlaufenden Strasse.
Handeln ist erlaubt, erwünscht, eine Grenze sollte nicht unterschritten werden. Sonst ist es vorbei mit dem Lächeln.
Zum Thema Schneider. Alle 50m steht ein netter junger Mann mit einem Katalog und wirbt für das Schneiderhandwerk. Zu dumm, mein neuer Anzug ist gerade 6 Wochen alt. Mehr als diesen einen brauche ich im Moment wirklich nicht. Trotzdem jeden Abend das gleiche Prozedere. "Nur schauen, schöne Sachen, kommen mit". Irgendwie versuche ich zum Besten zu geben, dass ich nicht noch einen Anzug brauche.
Wir machen einen Handel. Ich schlage ihm vor, dass ich einen Anzug kaufe, im Gegenzug muss er erraten woher wir kommen. Der junge Mann lächelt, sein erster Versuch ist "Österreich"? Dieses mal haben wir gewonnen. Er ist uns nicht böse, muss selbst lachen wir verabschieden uns bis zum nächsten mal. Die Gespräche ähneln sich in de nächsten Stunden, irgendwann geben wir auf.
(Am nächsten Abend wissen sie alle wer wir sind)
Es hat funktioniert. Einen Anzug müssen wir nicht mehr kaufen. Aber unterhalten, dass machen wir trotzdem. Die Aufbauten zum Rockfestival haben bereits begonnen. Wir sind gespannt. Am nächsten Tag ist Sonnenbaden am Pool angesagt. Entspannung pur.
Am Nachmittag ein Fußmarsch zum Pratamnak Hügel über Pattaya?  
Zum Bergkloster Kao Pra Tamnak Wir wollen unbedingt dorthin!
Es ist schon recht anstrengend, so ein Marsch auf diesen Berg, vor allem bei diesen Temperaturen. Verrückt werden Sie denken. Aber andere lieben es bei - 20°C auf einen Berg zu steigen.
Es soll eine Abkürzung geben, die wir natürlich nicht finden. Also bleibt nur die Straße. Unterwegs fragen wir einen Taxifahrer nach dem Weg, der kann unsere Karte aber nicht lesen und fährt danach weiter. Es wird anstrengender, steiler, wärmer. Dem Gefühl nach sind wir richtig.
Auf halber Strecke kommt uns ein Radfahrer entgegen. Das ist verrückt, denn es ist schon schwierig den Weg runter zu laufen. (wie wir 1 Stunde später feststellen)
Der Ausblick entschädigt allerdings für alles.
Buddhas, für jeden Tag einen anderen kann man hier entdecken. Stehend, Liegend. Beeindruckend.

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