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Unser letzter Ausflug führt in den Norden der Insel. Nach Singaraja.
Unser Begleiter ist Yogi. Um genau zu sein, Yogi Wisnu Ardi. Ein sehr netter Kerl. Und Yogi kann offensichtlich mehr
deutsche Sprichwörter als wir alle zusammen. Und er was noch nie in Deutschland. Alles was er spricht, hat er von den Urlaubern gelernt.
Frage des Tages: Was hat 2 Köpfe, 2 Arme und 6 Beine? Ein Pferd und sein Reiter.
Und, ein langer Fingernagel am Daumen bedeutet, dass man stark ist.
Ein langer Fingernagel an anderen Fingern? Dann ist man faul.
Yogi erklärt uns den Aufbau eines typisch balinesischen Hauses.
Ohne Tempel kann ersten gar kein haus gebaut werden. Auf dem Land ist der Tempel meist größer als in der Stadt- aus Platzgründen.
In der Stadt kann es schon vorkommen, dass der Tempel wegen den Platzverhältnissen auf dem Dach des Hauses ist.
Zweitens, das Haus besteht in der Regel aus 3 Teilen oder Hallen.
Eine, zum Westen gerichtet dient zum feiern, zum Empfang von Freunden.
Der zweite Teil ist nach Osten ausgerichtet und dient zum Beispiel zum Metatah. Dem Zahnfeilritual- wird z. Bsp. bei
jungen Männern vor der Heirat durchgeführt. Der Hintergrund hierfür ist in der Religion zu suchen.
Der Hauptteil des Hauses, der Mittelteil, dient zum Wohnen, Kochen und schlafen.
Die Fahrt führt zunächst Richtung Bantran im Nordwesten der Insel. Vorbei an, wie sollte es sein, großen Reisfeldern.
Obwohl wir nun schon einige gesehen haben, kann man sich dennoch nicht sattsehen.
Auf etwa halber Strecke eine kurze Pause an einem kleinen Lokal am Straßenrand. Unterhalb des Lokals mit Sitzgelegenheiten außen, wurde ein kleiner Garten angelegt. Hier findet Ananas, Kaffee, die Schlangenfrucht und fliegende Hunde. Und siehe da, die mögen auch Coca- Cola.
Über einen Pass erreicht die Gruppe den höchsten Punkt an diesem Vormittag. Vorbei an vielen Dörfern erreichen wir ziemlich unspektakulär die andere Seite der Insel.
Zeit zum Mittagessen direkt am Meer.
Nach 1 1/2 Stunden geht es weiter.
Über Singaraja die ehemalige Hauptstadt der Insel.
Singa= Löwe
Raja = König
Es geht auf Passstraßen auf ca. 1580m Höhe. Fast unglaublich, das Wetter schlägt um, es wird neblig und kühlt sehr stark ab.
Als wir an der Straße der Affen aussteigen, frieren alle. Die Affen, Makaken kommen aus allen Richtungen auf unser Fahrzeug hingelaufen. Die kennen sich aus, wahrscheinlich wiederholt sich diese Zeremonie mehrmals täglich.
Ich besorge mir 2 Bananen von einer Straßenverkäuferin und werfe sie einem der Affen zu. Im Handumdrehen ist die Schale ab und die Banane verschwunden. Letztlich sehen wir uns rund 30 Affen gegenüber. Man muss doch sehr vorsichtig sein, man weiß nie ob sie nicht doch beißen. Und wer will schon an Tollwut erkranken und...
Als wir schließlich den Bratansee erreichen, ist es wieder heiß.
Die Anlage Pura Ulun Danu und der Botanische Garten Kebun Raya liegen direkt am See. Sehenswert!
Der anschließende Marktbesuch ist ein letzter Kontakt mit den wirklich netten Menschen auf der Insel. Blumen, Bilder, Schmuck, Farben. Es ist wie im Märchen Die Fahrt führt zurück über Denpasar. Ein schönes Ende eines schönen Urlaubes. Wenn Sie keine Angst vor der langen Flugreise haben, dann sollten Sie Bali unbedingt sehen. Unbedingt!
Zum Abschied ein wunderschöner Sonnenaufgang
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